Kategorie: Exhibition

Reflection on Identity: Iranian Artists at the Pergamon Museum

Curators create a dialogue between the recent history of the 20th century and the ancient history of Islamic civilisations, in which Iranian heritage belongs. Like the museum, by collecting and presenting objects, the artists preserve the memory and the heritage of Iran through their works. Heritage is essential to a society, a nation, a country and an individual to create his identity. The photographs are questioning this notion of identity: the search and the lost, the present and the past.

Anton Roland Laub, ein Berliner Fotograf in Arles

Die Stadt erstrahlt und ihre Besucher auch. An jeder Straßenecke, in Cafés, unter der prallen Sonne flüstern die Menschen, unterhalten sich oder wärmen sich auf. Ein Wort taucht immer wieder auf: „Les Rencontres“. Anfang Juli hat das Festival gerade erst begonnen. Die Stadt flüstert vor dem Rauschen ihrer unzähligen Besucher, ob treu oder neu, ob Profi oder Amateur.

Jonathan Monk: Künstler oder Kurator?

In der Ferne ragt am Himmel über der Baulinie der Fernsehturm heraus. Ich bin immer noch in Berlin, im KINDL. Ich werde mich jedoch fast fragen, inwieweit der Künstler mit dem Raum gespielt hat. Die großen Fenster bieten einen weiten Blick auf die Stadt und erwecken fast den Eindruck, dass es sich bei diesem Blick um ein in die Ausstellung integriertes Farbfoto handelt. Ist das Ziel des Künstlers: den Besucher zu verlieren? Ihn zu desorientieren?

„As We Used To Float“ Julian Charrière

In dem Rundgang, den ich hiermit noch einmal durchlaufe, ist jedes Element doppelseitig. Jede Landschaft und jeder Bestandteil der Landschaft enthält ein unbeschreibliches und unscharfes Rätsel. Das Rätsel hat mit einer Art Zwiespältigkeit zu tun. Oder vielmehr mit einer Ambivalenz. Jedes Objekt hat eine doppelte Identität und verrät auch nichts anderes als diese Duplizität, ohne sie weiter zu erläutern.